Wie Sie wissen, feierten wir im letzten Jahr die 20. Altstadtkirmes. Aber trotz dieser vielen Jahre geschah dieses Mal etwas, das es all die ganzen Jahre zuvor nicht gegeben hatte. Mehr noch, selbst die alten Weißergässer und Kastorgässer konnten sich nicht erinnern, dass es in den vielen, vielen Jahren zuvor schon einmal etwas Vergleichbares gab. Diejenigen, die dabei waren, wissen natürlich sofort, wovon ich spreche: Pünktlich zum Beginn des Festzuges goss es in Strömen und hörte auch nicht auf, bis der Baum endlich stand. Abgesehen von den Unannehmlichkeiten, die ein solcher Dauerregen für die Zugteilnehmer mit sich bringt, erhöht sich natürlich auch die Gefahr für die Baumträger, denn der Baum, die Gabeln und die Seile sind nass und rutschig. Aber Gott sei Dank verlief alles reibungslos, dafür mein Dank an alle, die für die Baumaufstellung verantwortlich waren. Aber auch allen anderen Zugteilnehmern gebührt Dank, dass sie es sich nicht nehmen ließen, zu unserem Festzug beizutragen, obwohl sie teilweise bis auf die Haut durchnässt waren. Bis auf eine Musikkapelle, die ihre Gage kassierte und dann noch vor dem Umzug wieder abzog, hielten fast alle heldenhaft durch. Dies ist umso erwähnenswerter, als es sich nicht um einen warmen Sommerregen handelte, sondern dieser richtig kalt war. Jeder, der das mitgemacht hat, darf zurecht stolz auf sich sein. Vielen Dank an alle, die durchgehalten haben!

 

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